Februar 2017 - Ein Trinkwasserbrunnen - Große Freude in „Bethlehem-Botshini“

José, (hinten in blau) freut sich mit und für Botshini.

Seit Februar 2017 gibt es nun auch dank unserer Letmather Hilfe ganz in der Nähe der Gesundheitsstation „Bethlehem-Botshini“ einen Trinkwasserbrunnen. Der uns durch seinen Besuch 2014 vertraute Leiter der Gesundheitsstation José Simokpi Zoyombina schickte uns ein Foto und schrieb dazu: „Der Friede, die Gnade und die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus sei mit Euch allen. Wir haben die große Freude, Euch unsere herzlichen Glückwünsche und unseren Dank zu sagen für Euren guten Willen, uns mit dem Trinkwasserbrunnen zu helfen. Der Brunnen wird der Bevölkerung von Botshini und den Kranken dienen, die seit Jahrhunderten in Schwierigkeiten mit der Trinkwasserversorgung leben. Jetzt sind wir sehr froh, weil wir trinkbares Wasser haben. Welche Freude! Wir hoffen, dass so die Krankheiten reduziert werden können, die auf den Gebrauch verunreinigten Wassers zurückzuführen sind. Gott segne Euch. Es lebe die Partnerschaft Iserlohn – Boende / Lofoy!“

05. bis 15. Mai 2016: Kirchenkreis feiert weltweite ökumenische Verbundenheit

Mit Trommelklängen einer Kindergruppe und afrikanischen Gesängen des Gospelchores wurde die Partnerdelegation aus dem Kongo im regionalen Gottesdienst am Sonntag, 1. Mai, begrüßt.

Wie bereits beim Partnerschaftstreffen vor zwei Jahren, so war es auch diesmal nicht sicher, ob alle fünf Delegationsmitglieder wirklich reisen dürften. Bei Réverende Christiane Ikete, die zum ersten Mal der Delegation angehört, war die Einreise nur aufgrund einer Sondergenehmigung möglich, die in letzter Minute ausgehandelt wurde. "Dass wir jetzt mit allen fünf Gästen zusammen feiern dürfen, dafür haben wir im Geiste Gottes bis zuletzt gekämpft", sagte Burckhardt Hölscher, Vorsitzender des Partnerschaftskreises des Evangelischen Kirchenkreises, sichtlich erleichtert in der Friedenskirche.

Drei Wochen lang, bis zum 18. Mai 2016 sind aus den Kirchenkreisen Boende und Lofoy/Kongo Kirchenpräsident der  "Jüngerkirche" Eliki Bonanga, Superintendent des Kirchenkreises Boende Thomas Alombo, Superintendent des Kirchenkreises Lofoy Jean Claude Longange, Albertine Esuka, Leiterin der Frauenarbeit des Kirchenkreises Boende und Christiane Ikete, Leiterin der Frauenarbeit der "Jüngerkirche" im Kongo zu Gast.

In dieser Zeit warten eine Vielzahl an Terminen und Treffen auf die Gäste, um mit Vertretern aus dem Kirchenkreis zusammen über Rechtsfragen, Klimagerechtigkeit, Gesundheit und Bildung zu sprechen sowie gemeinsam Gottesdienste zu feiern. "Wir wünschen uns, dass unsere Gäste als Multiplikatoren zurück in ihre Gemeinden gehen und wir mit unserer 30 Jahre währenden Partnerschaft einen kleinen Beitrag zur Bekämpfung der Armut und damit vielleicht auch der Landflucht leisten können", erklärte Pfarrer Burckhardt Hölscher.

Die Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises, Pfarrerin Martina Espelöer, unterstrich die Verbundenheit in der weltweiten Ökumene, die heute hier sichtbar werde. Es ist die Güte Gottes, die das Herz weit macht und den Blick für den anderen in der Welt öffnet. "Weite wirkt" ist dann auch das Motto, unter dem in der Evangelischen Kirche von Westfalen in diesem Jahr die kirchlichen Partnerschaften im Zentrum stehen.

Beim "Weite wirkt"-Festival im Gerry-Weber-Stadion in Halle/Westfalen vom 6. bis 8. Mai werden alle ökumenischen Partnerschaften der Landeskirche an einem Ort zusammenkommen und sich begegnen. Aus dem Kirchenkreis Iserlohn werden neben der Kongo-Delegation auch Gäste der Evangelischen Kirchengemeinde Menden aus der peruanischen Partnergemeinde sich beteiligen.

Mai 2015 - Schülerinnen und Schüler der Realschule präsentieren 5. und 6.-Klässlern Szenen aus dem Leben im Kongo

Da die Bartholomäus- Grundschule eine Partnerschaft mit einer Grundschule in Boende/ Lofoy schon über Jahre gewinnbringend lebt und pflegt, war es die Idee von Pfarrer Hölscher auch zwischen der Realschule und der Sekundarschule im Kongo eine Partnerschaft zu vermitteln. Es war schon ein besonderer Moment, als sich im letzten Jahr die Schulleiterin Frau Swoboda und der Schulleiter Entombo einander die Hände reichten. Die RS- Letmathe und die Sekundarschule im Kongo sind nun Partner.

Kongo, wo liegt das überhaupt, wie leben die Menschen dort? Schulpartnerschaft – wie kann man die leben, wenn man so weit von einander entfernt wohnt? Darüber haben sich einige Schüler und Schülerinnen seit den Osterferien Gedanken gemacht. Georgette aus dem Kongo hat viel über ihr Land erzählt. Entstanden ist ein Theaterstück in 6 Szenen:

Ein junger Mann möchte seine Traumfrau heiraten. Der Vater ist gegen die Hochzeit, weil er arm ist und kein Brautgeld zahlen kann. Der Sohn bittet den Vater um 3 Aufgaben. Der Sohn löst diese und beweist damit nicht nur, dass er heiraten und Geld verdienen kann, sondern auch den Menschen in seinem Dorf mit ihren Problemen helfen kann. Der Sohn hat gelernt, wie man ein Feld bewirtschaftet, wie man Fische fängt, wie man verseuchte Brunnen reinigt und wie man Kinder unterrichtet, damit sie im Leben eine Chance haben.

18 Schüler und Schülerinnen aus den Klassen 7, 8 und 9 waren beteiligt. Einige schrieben die Rollentexte, während andere diese im Stück lebendig spielten. Andere planten die Musik zwischen den Szenen. Eine Technikgruppe hat alles mit viel Know-how beleuchtet, vertont und Bühnenbilder mit Hilfe von 2 Beamern gestaltet. Sogar eine Nebelmaschine kam zum Einsatz. Dank Georgette traten die Darsteller in Originalkostümen auf. Im Interview erfuhren die Zuschauer von Georgette, dass Trommeln im Leben der Menschen im Kongo Ausdruck von Freude und Trauer sind. Wenn die Trommeln zu hören sind, kommen die Menschen zum Gottesdienst. Jeder Mensch im Kongo kann trommeln. Pfarrer Hölscher erzählte mit Hilfe von Fotos etwas über die Lebensweise der Kinder im Kongo. Am Ende gab es einen Opfergang mit Orgelmusik und Trommeln. Es kamen 211 Euro zusammen. Die Schüler der Realschule wollen weiter sammeln und hoffen, dass sie noch einen Betrag von 450 Euro zusammen bekommen, damit sie für die Kinder in Lefoy/ Kongo ein Jahr lang einen Lehrer bezahlen können.

Juni 2014 - Endlich - Besuch aus dem Kongo!

Kongo-Gäste mit Superintendentin Espelöer und Empfangskomitee

Eliki Bonanga übersetzt für Jean Claude Longange

WDR-Fragen an Pfarrer Burckhardt Hölscher im Empfangsgottesdienst

Gemeinsames Trommeln zum Abschied

Die Ungewissheit der Visa-Übergabe blieb erneut bis zum letzten Tag, doch dann durfte die sechsköpfige Kongo-Delegation endlich einreisen. Ein Wermutstropfen:  Die Koffer wurden zunächst über Istanbul geleitet, doch dann konnten auch sie nach Letmathe abgeholt werden.

Am 1. Juni 2014 konnten wir unsere Partner aus Kongo / Lofoy in einem regionalen Gottesdienst in der Friedenskirche herzlich begrüßen. Unter Mitwirkung des Gospelchores, der "Hakuna matata"-Trommelgruppe und des Kinderchores konnten wir die Freude des Evangeliums mit den afrikanischen Gästen teilen. "Jesu ajali awa nabiso!"
Vom 30.5. bis 23.6.14 war der Kirchenkreis Iserlohn Gastgeber für Reverend Eliki Bonanga und seine Begleitung. Viele interessante und bereichernde Begegnungen fanden statt, in Letmathe z.B. am 2.6. im Beisein eines Fernsehteams der Partnerschaftsgottesdienst mit der Realschule Letmathe, am 15.6. ein Tauffest im Bibelgarten und am 21.06. die musikalische Abschiedsfeier mit anschließendem Public Viewing des Fußballspiels Deutschland-Ghana.

Nachstehend eine Erläuterung zu allen Kongo-Besuchern:

Juni 2014 - Es besuchten uns:

Mai/Juni 2013 - Trotz Einreiseverbot Veranstaltungen für den Kongo!

Gottesdienst Volksgarten (Foto IKZ, H. Becker)

Wie bekannt, konnte im Mai 2013 die Delegation aus dem Kongo nicht nach Deutschland kommen. Trotzdem wurde der regionale Partnerschaftsgottesdienst in der Friedenskirche von der Freude über die Freundschaft zu den Christen in Boende und Lofoy getragen. Auch andere Veranstaltungen fanden statt, um die Partnerschaft weiterhin zu stärken und auszubauen.

Im Bild: Der Realschul-Gottesdienst im Volksgarten Letmathe am 7.6.2013 mit Pfarrer Hölscher, der sich bei strahlendem Sonnenschein mit einigen Presbyterinnen auch an einem Sponsorenlauf beteiligte. Im Gottesdienst konnte zur Freude aller die angestrebte Partnerschaft zwischen der Realschule Letmathe und dem Institut Bondjale im Kongo doch noch geschlossen werden. Realschulleiterin Anja Swoboda und die bevollmächtigte Rose Ilunga Mutombo (Presbyterin der Iserlohner Versöhnungsgemeinde) unterzeichneten die Partnerschaftsurkunde.

Mai-Juni 2013 - Besuch aus dem Kongo!

Unter der Leitung von Kirchenpräsident Eliki Bonanga sollte eine 7-köpfige Delegation für drei Wochen bei uns zu Gast sein. In vielen Gemeinden des Kirchenkreises waren Gottesdienste, vielfältige Begegnungen und Gespräche mit den Gästen geplant.

Doch eine bisher unverständliche Entscheidung bei der Visabewilligung bereitete der Freude auf den Austausch mit den Gästen ein jähes Ende! Pfr. Hölscher als Vorsitzender für die Partnerschaftsarbeit konnte trotz aller Bemühungen, auch über die politische Schiene bis hin nach Brüssel, den Abbruch des Besuches nicht verhindern. Viel Vorarbeit, viele Anstrengungen, viel Geld und viel Herzblut wurden anscheinend der Willkür geopfert. Wer dafür verantwortlich ist, wird hoffentlich zu klären sein!

 

 

Unsere Kirchenkreispartnerschaft Iserlohn mit Boende und Lofoy im Kongo

2012 Oliki Bonanga, Präsident der Jüngerkirche, in unserer Friedenskirche

2012 Solarzellen bieten nun OP- und Kühlschrankstrom

2012 José Simokpi-Zoyombina mit dem Impfstoff-Kühlschrank

2012 Operationsbesteck für den Kongo. Es freuen sich:Dr. Eberhard Schneller, Dr. Ute Müller, Ute Strombach, Pfr. Burckhardt Hölscher

Ein älteres Foto: Die Bethlehem-Botsini-Gesundheitsstation im Bau

Die Demokratische Republik Kongo (früher Zaire und 6,5mal größer als Deutschland) liegt in Zentralafrika. Nach Diktatur und Bürgerkriegen befindet sie sich auf dem mühsamen Weg zu Ruhe und Frieden. Unsere Partnerkirchenkreise gehören zur Jüngerkirche Christi und liegen im tropischen Urwald, der weite Teile des Kongo bedeckt.

Ein besonderes Anliegen der Partnerschaftsarbeit war der Bau der Gesundheitsstation in Botshini im Kirchenkreis Boende, die jetzt fertiggestellt ist und liebevoll "Bethlehem-Botshini" genannt wird.

Zudem hat der Kirchenkreis Iserlohn Herrn Mpongo Likolo über mehrere Jahre in seiner Ausbildung zum Krankenpfleger unterstützt. Er wird künftig für die medizinische Arbeit in der Gesundheitsstation zuständig sein.

2010 waren aus unserer Gemeinde Ute Strombach, Dr. Ute Müller und Pastor Burckhardt Hölscher zu einem Osterbesuch im Kongo, um sich von der dringenden Notwendigkeit unserer Hilfen überzeugen zu können.

Vor allem im erfolgreichen Kampf gegen AIDS spielen die Kirchen eine wichtige Rolle. In AIDS-Seminaren konnten Frauen und Männer zu Anti-AIDS-Beratern ausgebildet werden und übernehmen vor Ort wichtige Aufklärungsarbeit. Künftig wird vor allem die preisgünstige Versorgung mit einfachen Medikamenten eine wichtige Aufgabe sein. Spenden in Höhe von ca. 20.000 € wurden weiter geleitet. 

In 2012 konnten Medikamente, Operationsbesteck, ein großer Kühlschrank für Impfstoffe und Solarlemente zur Schaffung von Strom für den OP und den Kühlschrank übergeben werden. Ein Motorrad zum Überbringen von Medizin über weite Strecken bereitete besondere Freude.

Weitere Spenden sind uns sehr willkommen - und natürlich auch Sie persönlich als neues Mitglied im Partnerschaftskreis.

Ansprechpartner:

Pfr. Burckhardt Hölscher

Tel. 02374-2256

Gemeindebüro Friedensstr. 13

58642 Iserlohn-Letmathe - Skizze

Tel. 02374-2033, Fax -506993

Mail: is-kg-letmathe@kk-ekvw.de

Sprechzeit: Die-Fr 10-12 Uhr

Do auch von 13-17 Uhr

Sonntagsgottesdienste

Friedenskirche, Friedens-
straße 13, 58642 Iserlohn
 
10:15 Uhr Gottesdienst 
(am 2. SO mit Abendmahl)
11:30 Uhr Kindergottesdienst

letzter Sonntag im Monat:
11:30 Uhr Familiengottesdienst
18:00 Uhr Abendgottesdienst
(ersetzt 10:15 - Gottesdienst)

Kreuzkapelle, Rosenstr. 38, 58642 Iserlohn-Stübbeken
09:00 Uhr Frühgottesdienst
am 1. Sonntag/Monat

Tageslosung

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